Freitag, 3. März 2017

Start ...



Hallo.

Wie zu vermuten, wenn jemand einen neuen Blog eröffnet, möchte ich Euch in Zukunft ab und an über mein Hobby berichten. Bitte erwartet nicht in regelmäßigen und festen Abständen Einträge in diesem Blog. Stattdessen möchte ich es ganz ungezwungen handhaben und Euch berichten wenn mir etwas auf der Seele brennt, ich mal ein tolles Foto geschossen habe oder andere kleine Dinge.

Doch zurück zum Titel dieses ersten Eintrages: "Start".
Dieser ist zum heutigen Datum, an dem ich bereits 38 Lenze auf dem Buckel habe, nicht ganz treffend. Meine Begeisterung für die Aquaristik startete bereits im Alter von 10 Jahren. Oder wie andere gern sagen, damals wurde ich von diesem Virus infiziert.

Ein Bekannter meines Vaters züchtete Malawi Cichliden, was zu tiefsten Ostzeiten (ja ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen) eine kleine Attraktion in unserem Städtchen war.
Welse, Guppys, Schwertträger, Platy oder Roter Neon in einem der vielen volkseigenen Geschäfte zu erstehen war kein Problem. Wehe aber wenn es etwas exotischer wurde.
Stunden verbrachte ich vor den Zuchtbecken im Keller und bestaunte die verschiedensten Maulbrüter bei der Brutpflege und sah den Jungfischen beim Wachsen zu.

Mit 12 Jahren bekam ich mein erstes Aquarium, der Besatz: " Melanochromis cyaneorhabdos" oder besser bekannt als "Stahlblauer Maulbrüter".


Im Nachhinein betrachtet half mir mein Vater sehr bei der Pflege im Kinderzimmer. Wenngleich ich die Haltung zwei solcher Tiere in einem 54 Liter Aquarium inzwischen kritisch sehe. Jedoch prägten mich die Malawi Cichliden stark für die Zukunft.

Ich setzte mein Hobby in der gesamten Kindheit fort. Dem "Stahlblauen Maulbrüter" blieb ich treu, sowie einem Braunen Antennenwels welcher mich fast 14 Jahre durch verschiedene Becken begleitete. Am Rande kann ich mich noch an diverse Zweitaquarien, vor allem in der Jugend- und Lehrzeit erinnern. Begleiter dabei waren unter anderem " Melanochromis auratus" oder bekannt als " Türkis-Goldbarsch".

Als ich dann später heiratete, konnte sich meine Frau nicht an ein steingefülltes Bassin (wie sie es gern nannte) fast gänzlich ohne grüne Wasserpflanzen gewöhnen. Versuche ihr zu erklären, dass Malawi Cichliden auch in ihrer Heimat hauptsächlich in steiniger Umwelt leben und filigrane Wasserpflanze in solchen Aquarien kaum eine Überlebenschance haben, scheiterten.
Kurzum, die Aquarien verschwanden (jedoch auch wegen des Berufs) aus dem Haushalt. Als dann auch noch unsere beiden Kinder geboren wurden, gab es erst einmal andere Prioritäten.

Im Dezember 2016, nach dem Umzug in eine neue Wohnung ergab sich dann aber wieder eine Gelegenheit. Eine Stelle im Wohnzimmer schrie geradezu nach einem schön gestalteten Aquarium und nach langen Gesprächen bekam ich "Grünes Licht" vom Familienrat. Bedingung: Papa orientiert sich diesmal an einem Südamerika Thema, was üppigen Pflanzenwuchs fast schon automatisch mit sich bringt.

Wenngleich ich mir natürlich am liebsten mindestens ein 240 Liter Becken hingestellt hätte, entschieden wir uns ganz bescheiden für ein 54 Liter Anfängerbecken, welches ich nun zusammen mit meiner größten Tochter betreue, immer in der Hoffnung auch sie mit dem Aquarien-Virus zu infizieren.

Insofern wünsche ich allen Lesern in Zukunft viel Spaß!
Nehmt den Blog nicht zu ernst, ich bin und werde wahrscheinlich kein Fachmann und möchte einfach nur Spaß an meinem Hobby haben. Dies heißt nicht, dass Tipps und Anregungen und Kritik nicht willkommen wären!

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